Kulturgut gerät in Krisen- und Konfliktlagen zunehmend unter Druck: durch gezielte Zerstörung, Kollateralschäden, Plünderungen, Brandanschläge, Vandalismus und andere Gewalttaten. Spätestens seit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine – und den weltweit sichtbaren Schäden an Museen, Archiven, Sakralbauten und Denkmalen – ist klar: Auch deutsche Kultureinrichtungen sollten Szenarien bewaffneter Konflikte und anderer Gewalttaten, wie Terror und Zerstörung von kritischer Infrastruktur, realistisch in ihr Risikomanagement aufnehmen. Aktuelle Lagen zeigen zudem, dass Kulturerbe auch in weiteren geopolitischen Konflikträumen massiv betroffen ist, die indirekte Auswirkungen auf uns haben könnten.
Daher wurde das SiLK-Themenkapitel „Gewalttaten“ grundlegend überarbeitet: präziser, anwendungsnäher, mit aktualisierten Fragestellungen und erweiterten Maßnahmenempfehlungen – damit Einrichtungen die Risiken strukturiert bewerten und konkrete Vorsorge ableiten können.
Gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien